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Ron Ringguth kann im Prinzip alles ein wenig aber nichts richtig. Was für seinen beruflichen Werdegang wie die Faust aufs Auge passt, trifft auch auf seine sportliche Laufbahn zu.
In der Schule hat es nie für die “1” in Sport auf dem Zeugnis gereicht und zahlreiche Spartakiademedaillen in Schwimmen, Handball und Leichtathletik sind eher belanglos, denn sportliche Erfolge im Osten wurden ja ohnehin nur durch Doping erreicht.
Seit 25 Jahren versucht sich Ringguth erfolglos als Volleyballer und glaubt nach wie vor, Ski- und Snowboardfahren zu können. Die wöchentlichen Stunden auf dem Fussballplatz haben nichts mit der Sportart an sich zu tun, so wie die Hilflosigkeit auf einem schwimmenden Brett nichts mit Wakeboarden gemein hat.
Der zweite Platz bei der Sahara Rallye “El Chott” kam nur durch einen unlauteren Heimvorteil der Beifahrerin zustande. Und die Auftritte bei diversen Bobstartwettkämpfen dienten eher der Vorbereitung für die anschliessenden Festivitäten. Über die wenigen Bobfahrten auf Eis lachen seinerseits anwesende Bobprofis noch heute und der vorletzte Platz bei der einzigen DM-Teilnahme kam nur durch den Sturz des Letztplazierten zustande.
Am besten konnte Ron Ringguth schon immer das, womit er heute auch noch skandalöser Weise sein Geld verdient: Blöde Kommentare zu den Leistungen anderer abgeben.
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