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Bereits Anfang der 80er Jahre trat Ron Ringguth - noch unter seinem damaligen Pseudonym “VK Ronald Ringguth” - in die Fussstapfen seines Vaters und veröffentlichte Fotos und Artikel in der Oschersleber Lokalausgabe der Volksstimme. Der Volkskorrespondent zog jedoch das Informatikstudium dem der Journalistik vor und ging nach dreijährigem NVA-Dienst an die TU Dresden.
Dort schrieb er jedoch nicht nur drittklassige Computerprogramme sondern bald auch Artikel für “tabula nova commilitonum” und “pro domo”, zwei unabhängige Wandzeitungen. Dazu beschäftigte er mit Beschwerden, Eingaben und etlichen Leserbriefen die staatlichen Organe der DDR sowie Partei- und Staatsmedien.
So wunderte es auch nicht, dass Ringguth mit seinen Wandzeitungskollegen gleich nach der Wende die Dresdner Studentenzeitung “ad rem” gründete, die er eine Zeit lang als geschäftsführender Redakteur leitete. Parallel dazu begann die freiberufliche Tätigkeit bei diversen Tageszeitungen sowie bei Sachsenradio. Im wahrsten Sinn des Wortes vom ersten Tag an (1.1.1992) arbeitete er für den MDR - bimedial für Hörfunk und TV.
Im August 1996 kam dann ein Anruf aus Paris, vom damaligen Chefredakteur von Eurosport. Ein Kommentator war krank geworden, Ringguth sprang kurzfristig ein und blieb, mit Übertragungen vom Radsport, Bob und Rodeln, Gewichtheben, Snowboard, Beachvolleyball, Schwimmen, Wasserspringen, Rallye und MotoGP oder vom Redbull Airrace. Aber auch die etwas exotischeren Sportarten wie Synchronschwimmen, Hochseeangeln oder Armwrestling gingen schon mit Ringguth’s Kommentar über den paneuropäischen Sender.
Mit dem Informatikdiplom in der Tasche leitete Ron Ringguth auch internationale TV Produktionen vom Gewichtheben, Sumo, nordischer Kombination und Skispringen. Ausserdem kommentierte Ringguth etliche Stunden vom Bob und Skeleton für die amerikanischen Sender SPEED und Universal Sports sowie die Livestreams von CBC und NBC.
2003 rief dann die Redaktion von TV Total an und suchte einen Kommentator für die erste WOK WM. Weitere Events wie das TV Total Turmspringen, Stockcar Crash Challenge, Maskottchen WM oder der Parallelslalom folgten. Zweimal musste er aufgrund von Terminkollisionen den Kommentar für “Schlag den Raab” ablehnen, was Ringguth noch heute gelegentlich die Tränen in die Augen treibt. Dafür durfte er beim grossen Prosieben Kipp-Roll-Fall-Spektakel als Kommentator miterleben, dass Kettenreaktionen öfters stehen bleiben, als es sich TV Produzenten und Fernsehsender wünschen.
Ron besitzt einen Musikverlag (Magicron Publishing) und ein Plattenlabel (Groovebusters Records). Zum Plattenmillionär fehlt ihm aber nach wie vor ca. eine Million.
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